2015-12-27

Neues aus Hintertupfingen

Ich gebe zu, mich nicht mehr all zu oft hier aufzuhalten. Der Grund ist nach wie vor die Erkenntnis, dass Worte nicht ausreichend auszudrücken vermögen, was die Wirklichkeit für uns bereit hält. Leute, die die eigenen Erfahrungen nicht teilen, können nicht vollständig verstehen, worüber man redet; und die Menschen, die sie teilen, brauchen nicht erst aufgeklärt zu werden. Über Dinge, die man nicht aus eigener Anschauung kennt, braucht man gar nicht erst anfangen zur reden. Letzten Endes ist man als Schreiber vielleicht in der Lage, die Meinungen anderer zu verändern, aber das ist weder etwas, auf das man besonders stolz sein kann, noch ist es irgendwie nachhaltig.

Natürlich gibt es auch den Effekt, dass das geschriebene oder mündlich geäußerte Wort den Anstoß zu einer neuen Entwicklung gibt. Ich selbst habe umfangreich Gebrauch davon gemacht,fühle mich allerdings nicht (mehr) ausreichend gerüstet, dies auch anderen zuteil werden zu lassen. Es gibt außerdem bereits so viele gute Quellen dafür, dass es nicht der Neuerfindung des Rades durch meine Wenigkeit bedarf.

Ich folge daher eher einem Trend, den man auf allen Plattformen im Web findet, u.a. auch auf Facebook, wo ich mich neulich eingerichtet habe, um ein paar Kontakte zu pflegen: dem Posting von interessantem Material, das man irgendwo aufgetan hat.
Statt allerdings lediglich passiv auf solches Material hinzuweisen, arbeite ich damit: ich übersetze Werke aus dem Englischen ins Deutsche. Eventuell gehe ich ein andermal näher darauf ein.

Und auch wenn hier nicht mehr gerade der Bär steppt, freue ich mich dennoch über ehrlich gemeinte Fragen und Kommentare.

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