2005-08-10

Points of view

The way to be, the way to see
it's up to you if something hurts
It's up to you if something makes you stronger
(Stonefield)

Fotos... zehntausend Kilometer zwischen zwei Nasen. Irgendwie geht mir das nicht ins Hirn rein.
Ich glaube ich habe einen großen Glücksgriff getan und dadurch gleichzeitig einen Problem eingehandelt. Aber vielleicht gehört das untrennbar zusammen und es wird Zeit, dass ich es langsam einsehe. Bin nicht der Realist, der seine eigene kleine Welt so negativ erlebt, wie sie tatsächlich ist, sondern ein Pessimist in einem Wald von Möglichkeiten, aus denen er nur was machen müsste.
Ich hasse die Macht der Düsternis. Ich hasse sie. Jedesmal wenn sie die Finger nach dir ausstreckt, schmeichelt sie dir. Du willst dich darin suhlen. Aber sie zieht dich erbarmungslos in die Tiefe, wenn du dich nicht in Acht nimmst, raubt dir die Sicht und nimmt dir jede Kraft. Und wärs nicht genau so sinnlos, dem ganzen Spuk ein Ende zu setzen wie ihn zu ertragen... (whether 'tis nobler in the mind to suffer the slings and arrows of outrageous fortune, or to take arms against a sea of troubles and, by opposing, end them. haha!) ...vielleicht hätte sie mich dann schon klein gekriegt.

Nein, kein Grund zur Besorgnis. Ich hab nicht vor, Dummheiten zu begehen. Die letzte Woche war nur so furchtbar anstrengend. Das hatte ich mir selbst zuzuschreiben. Daher fühle ich mich ziemlich angepisst. Zu sehen, dass der Grund dafür wie so oft in mir selbst lag. Dennoch unfähig zu sein, etwas dagegen zu unternehmen.

Vielleicht müssen wir erfahren, dass das ewige Leid nichts anderes ist, als unsere ewige Gier und unsere ewige Unersättlichkeit (Lafcadio Hearn)