2009-07-30

Achtung! Bücher kreuzen!


Ist euch schon mal sowas hier begegnet? (hab extra die pinke Version für euch rausgesucht :)
Neulich lief mir nämlich das Buch mit der Nummer 074-7296483 über den Weg und ich glaube, ich sollte es jetzt lesen...
Lustig. Die veranstalten auch Bücherjagden.



Ich mag die Idee hinter bookcrossing irgendwie. Das Registrieren und Tracken ist zwar kein notwendiger Schritt beim In-Umlauf-bringen, generiert aber mehr Fun. 
Letztlich ist es egal, was du mit deinen Büchern machst, solang sie noch jemandem nutzen. Wäre fürchterliche Verschwendung, wenn sie getrashed oder verbrannt werden.

2009-07-28

Hie gut Blafasel allewege

Wenn man die Augen ein bisschen offen hält, fällt auf, wie sehr sich der Gebrauch deutscher Sprache gerade wandelt.
Sicher, die Zeiten ändern sich, die Sprache ebenfalls. Was meine Eltern "toll" fanden, war für mich "cool" und für die nächste Generation wiederum "geil". Aus dem Neger wurde ein/e maximal pigmentierte/r Mitbürger/In; auf dem Bett im Kornfeld zog sie sich irgendwann aus, die kleine Maus und machte sich nackig.
Hier haben sich nur Wörter, Bezeichnungen geändert. Tassen und T-Shirts kommentieren dies mit same shit, different name. Menschen benutzen solche Techniken, um eine Veränderung zu suggerieren, wo keine stattgefunden hat. Es ist eine klassische Verschleierungstaktik.

Natürlich machen sich gewissenlose – manche nennen sie ehrgeizige – Genossen auch diese Technik zunutze, um darüber hinwegzutäuschen, wes Geistes Kind sie eigentlich sind.

Aber das meine ich eigentlich nicht. Es gibt ein anderes Phänomen, und das ist die Verdrehung von Wortbedeutungen. Ich hatte das mal im Zusammenhang mit "Demokratie", "Republik" und "freie Marktwirtschaft" angedeutet. Der Wolf im Schafspelz setzt derzeit auf die Beibehaltung altbekannter Wörter, die eine lexikalische und eine volkstümlich mitschwingende Bedeutung besitzen.
Er benutzt sie aber in einem neu definierten Sinn, der unter Umständen das genaue Gegenteil aussagt. Etwa, wenn ein Politiker von Freiheit spricht, aber Gebundenheit meint, so wie auf dem nebenstehenden Plakat. Als Mitglied hat man sich an Satzungen und Vorstandsbeschlüsse zu halten. Als Fraktionsmitglied unterliegt man dem Fraktionszwang und ist an ein gemeinsames Abstimmungsverhalten gebunden. Wo bitteschön wird da Freiheit gefördert?
Ganz nebenbei gefragt: Was macht Herr W. eigentlich, wenn tatsächlich Alle mehr vom vollständig aufgeteilten Kuchen wollen (aber natürlich keine kleineren Stücke)?
Und, wo ich schon auf thematischen Abwegen im finsteren Tal wandele, sei mir noch die kurze Anmerkung gestattet, dass ich jedesmal, wenn ich an einem dieser Plakate vorbeifahre, ein völlig anderes Bild im Kopf habe. Aber nun zurück zum Sprachwandel.

Neoliberale Wirtschaftstheoretiker tragen ebenfalls zur Inflation, zur Um- und Entwertung der Begriffe bei, wenn sie das Konzept des zyklischen Verhaltens, das so alt ist wie das Geld selbst, als "Fortschritt" verkaufen, den jüngeren Keynes (um 1930) dagegen als unzeitgemäß brandmarken. Oder wenn jahrelange Reallohn- und Realrenten-Einbußen als "Aufschwung" tituliert werden.
Selbst gebildete Menschen lassen sich oft durch solche Kniffe täuschen. Und je mehr Menschen den Un-Sinn glauben und weiter verbreiten, desto mehr Gültigkeit erhält er. Manche Dinge brennen sich regelrecht ein.

Dass der SPIEGEL, beliebtes Beispiel, "links" sei, stimmt z.B. ja auch schon lange nicht mehr. Solange das Magazin eine Rolle beim Aufbau einer Gegenöffentlichkeit zur konservativ-biederen Nachkriegspolitik spielte, ja, da war er links. Aber heute?
Unter dem Deckmantel der Berichterstattung redet er dem Kapital das Wort, fordert unterschwellig zum Konsum und zur Berieselung mit TV-Dünnpfiff auf, hetzt gegen jeden, der dem westlichen Mainstream nicht Tür und Tor öffnet – allen voran China, Nordkorea, den Islam und systemkritische Gruppierungen – und lenkt mit seinen Artikeln insgesamt davon ab, das große Bild zu sehen bzw. wie es unser alltägliches Leben jetzt und in Zukunft betrifft. Dennoch glauben viele an den Mythos vom kämpferischen Blatt. Und dieses Blatt tut im eigenen Interesse einen Dreck, sie zu desillusionieren, sofern sie nicht von selbst draufkommen.

Es geht mir hier noch nicht mal um die deutlich zunehmende tendenzielle Berichterstattung des Spiegel. Noch nicht mal um den Spiegel selbst, denn exakt die selben als Information getarnten Sichtweisen aus der Wirtschaft finden wir überall: bei CDU, SPD, FDP, GAL, im NDR, ZDF, auf RTL, SAT1, in der FAZ, dem Tagesspiegel, der Financial Times, der Zeit, Bild usw usf.
Die können tun und lassen, was sie wollen. Das geht mich nichts an. Der Punkt ist, dass in praktisch allen Medien Begrifflichkeiten verzerrt, Wörter verdeckt neu definiert und in diesem neuen Sinn auch inflationär benutzt werden, während der Zuhörer oder Leser noch den klassischen Begriff im Kopf hat. Übrigens zeigt die Illusion unabhängig davon, ob sie von Medien vom Schlage der Bildzeitung oder der ARD verbreitet wird, fast immer in die selbe Richtung.
Stellt sich mir die Frage: Geht es diesen Medien um Aufklärung, und sei sie tendenziell?
Würde man das als ehrliche Kommunikation bezeichnen, A zu sagen und B zu meinen?
Kann eine sich als demokratisch definierende Gesellschaft Bestand haben, wenn wichtige Regulative wie die Presse bzw. auch Behörden selbst das Volk in die Irre führen?
Darf es akzeptiert werden dass sie sich kollektiv in den Dienst eines einzigen Meisters stellen?
Besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen der Verdrehung von Begriffen sowie deren inflationärem Gebrauch einerseits, und Gleichgültigkeit, Verdummung und moralischer Verrohung andererseits?

Beispiel 1
Interview mit Gregor Gysi, 6.7.09
SPIEGEL: Wie viele Genossen kennen Sie in den Spitzengremien Ihrer Partei, die ihr Leben nicht im Öffentlichen Dienst oder als Gewerkschaftsfunktionäre verbracht, sondern selbst etwas zum Produktivvermögen des Landes beigetragen haben?

Er hat wohl recht, wenn man es aus Sicht einer ressourcenbasierten Wirtschaft betrachtet. Vieles, was im Dienstleistungssektor, besonders der staatlichen Verwaltung heute getan wird, ist kaum mehr als ökonomische Masturbation.
Aber das hat der Fragesteller wohl kaum im Sinn. Er unterstellt, dass ein Richter, ein Sozialarbeiter, ein Lehrer weniger Fähigkeiten zum Funktionieren der Gesellschaft beiträgt, als Angehörige anderer Berufsgruppen. Er unterstellt außerdem, dass die Mitglieder jener Partei insgesamt produktiv unvermögend seien, gleichwohl jedoch über Fragen der Produktion entscheiden möchten.
Ich hege ernsthafte Zweifel, ob der Schreiber überhaupt weiß, was ein Produktivvermögen ist, denn wie kann aus dem formalen Kriterium, dem Arbeitgeber, abgeleitet werden, wieviel Produktivvermögen ein Beschäftigter beiträgt? Die der Frage innewohnende Pauschalverurteilung sowohl des Interviewpartners als auch der Staatsbediensteten ist für ein Blatt dieser Stellung unerträglich und das gesamte Interview ein typisches Beispiel für den Pennälerstil, der in die deutsche Medienlandschaft Einzug gehalten hat.

Auf eine Gegenfrage Gysis stellt der Interviewer fest:

SPIEGEL: Der Anwalt Gysi gehört zweifelsfrei zu den produktiven Kräften des Landes.

...wodurch der Spiegelreporter schon wieder Begriffe verdreht. Diesmal mit dem Segen jener Marktwirtschaft, welche jegliche Dienstleistung dem Bereich der Produktivität zuweist, gleich, wie nützlich, überflüssig oder gar destruktiv ihr Wirken ist.

Ein anderes Beispiel:
Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution Bonn
Hier ein Auszug aus einer Information zur Unfallversicherungspflicht für Unternehmer:
Die Versicherung besteht kraft Gesetzes. Sie sorgt für wirksame Unfallverhütung und gewährt Versicherungsschutz bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.

Eine Versicherung sorgt niemals für Verhütung. Ihr ureigentlicher Zweck ist die Begrenzung des Schadens, NACHDEM er eingetreten ist. Im Gegenteil erhöht sich sogar die Zahl der Vorfälle durch den Versicherungsschutz, weil er angesichts weniger gravierender Folgen häufig zu Sorglosigkeit führt. Ähnlich wie bei einem Raser, der sich verhält, als ob Gurt, Supergrip-Reifen, ABS, ESP, Airbag und andere Spielereien die Gesetze der Physik außer Kraft setzen könnten.
Im Übrigen besteht die Versicherungspflicht für den Unternehmer nicht Kraft Gesetzes, sondern das Gesetz überlässt die Entscheidung dafür der Satzung der Berufsgenossenschaft. Bitte, werte Damen und Herren, übernehmen Sie Verantwortung, wo Sie verantwortlich sind. Wenn Ihnen mein Geld zusteht, dann folgerichtig auch meine Verärgerung als einem, der nicht versichert sein möchte.

Die Berufsgenossenschaft ist nicht zu verwechseln mit den wirtschaftspolitischen Verbänden, die eine andere Zielsetzung haben.

Vielen Dank für die Aufklärung! Denn vom eigentlichen Genossenschaftsgedanken – der Selbsthilfe, der Selbstverwaltung, des gleichberechtigt organisierten Geschäftsbetriebs – ist in der gleichnamigen Umverteilungsmaschinerie wenig übrig geblieben.

Das Bundesministerium für Arbeit uns Soziales weiß noch zu ergänzen, dass durch das neue UV-Gesetz Bürokratie bei den Meldungen zur Sozialversicherung abgebaut werde.
Ich aber weiß, dass ich meine Beschäftigten separat bei der UV anmelden muss, dass ich für jeden einzelnen einen Gefahrenindex erstellen muss und dass ich bei meinen Änderungsmeldungen zur Sozialversicherung immer auch noch an die UV denken muss, statt alles über einen Ansprechpartner und in einem Aufwasch zu erledigen.
Verarschen kann ich mich selbst.

Beispiel 3
Demokratie und Diktatur
Solange Saddam Hussein als Gegenpol zu Ayatollah Khomeini gebraucht wurde, konnte man ihn Freiheitskämpfer aufbauen und er erhielt massive Unterstützung aus dem Westen. Als er sich weigerte, die Ressourcen seines Landes an kommerzielle Gesellschaften zu verkaufen, sollte er gestürzt werden. Doch das gelang nicht, und so unterstellte man ihm, Massenvernichtungswaffen hergestellt zu haben und den "Terrorismus" zu unterstützen. Beides hat sich mittlerweile als Lüge herausgestellt. Aufgrund dieser Lüge war 2003 der Einmarsch in den Irak erfolgt. Nach sechseinhalb Jahren erfreut sich inzwischen der einmillionste Tote seiner wiedergewonnenen "Freiheit". Die Zahl der Iraker und Afghanen, welche quasi als Antwort auf 3000 9/11-Opfer ihr Leben lassen mussten, ist im Gegensatz zu gefallenen Soldaten kein Thema in unseren Medien. Auf den Lippen tragen wir "Demokratie". Wir verbreiten sie mit totalitären Mitteln.

Aber kehren wir doch erst vor unserer eigenen Tür.
Wieviele von uns können maximal direkt mitwirken? Zählt nach. Es sind auf Bundes- und Länderebene keine 3000 Personen, die direkte Stimm- oder Regierungsgewalt haben. Der Rest bleibt draußen und darf, wenn überhaupt, in einer der 12000 selbständigen Gemeinden in den Rat. Fast 80 Millionen Bürger müssen sich also zeitlebens regieren lassen, ob sie wollen oder nicht.
Nun gut, sie können ja wählen gehen.
Wie oft gehen wir im Laufe unseres Lebens wählen? 15 Mal wenns hochkommt?
Viva demos kratia - Es lebe die Herrschaft des Volkes. Es lebe die Mitbestimmung.

Besorgt zeigen sich unsere "freien", im Besitz einer handvoll Konzerne befindlichen Medien unisono eher über mangelnde Mitbestimmung in China, das ganz gerne als "Diktatur" bezeichnet wird, während Berlusconis Italien (Korruption, Unterlaufen der Gewaltenteilung und der Unabhängikeit der Medien) nach wie vor als "Demokratie" gilt.

Wie gesagt, jeder darf denken und sagen, was er will. Das nennt man Meinungsfreiheit.
Aber wenn ich euch eine aufgeschlitzte Katze unter die Nase hielte und sagte: "Ist sie nicht süß?", dann würdet ihr protestieren. Sie ist nicht süß, sie ist grausig zugerichtet. Meine Definition von süß wäre eine neue, unterschwellig eingeführte. Jedenfalls eine andere, als allgemein verstanden. Die Bedeutungsverdrehung wäre aus offensichtlichen Gründen als das begriffen worden, was sie wäre: eine Beschönigung der Tatsachen, eine Lüge.
Die Presse ist voll von solchen Behauptungen, die uns erzählen, dass Privatisierung für "Effizienz" sorge. Dass Wettbewerb die Preise "senke". Dass unsere Marktwirtschaft "sozial" sei. Dass das Volk der "Souverän" sei. Dass das Denken "frei" und die Menschen "gleich" seien.

Doublethink. New(s)speak.

2009-07-07

Diktat der Bilder

Ein kurzes Wort darüber, was die Bewegung nicht ist, ein paar persönliche Anmerkungen, dann... ja, was dann?
Für mich zumindest keine Rückkehr zur Normalität. Unvorstellbar. Dazu vom zweiten Absatz an mehr.

Während die Bewegung wächst, werdet ihr mehr und mehr Behauptungen über sie hören. Sie wird z.B. mit NWO gleichgesetzt, ist sie, je nach Standpunkt des Sprechers, kommunistisch oder nationalsozialistisch eingestellt, theosophisch, materialistisch oder esoterisch angehaucht.
Die Liste ließe sich beliebig verlängern und zeigt eigentlich nur, dass man sich besser direkt in den Leitlinien der Bewegung informiert, namentlich Activist Orientation Guide, Orientation Presentation und Zeitgeist: Addendum. Diese Schriften und Filme sind eindeutig formuliert, außerdem für jeden frei zugänglich. Hier gibt es keine geheime Agenda, kein unterschwelliges Programm. Wenn euch irgendwas spanisch vorkommt, sollten die Quellen selbst Klarheit schaffen. Peter Joseph, Roxanne Meadows und Jacque Fresco beantworten außerdem Fragen.

Für den Anfang waren's genug Informationen. Da das Thema mich auf Jahre hinaus beschäftigen und daher immer wieder hier zum Tragen kommen wird, war ich euch die kleine Artikelserie schuldig. Es in eigenen Worten auszudrücken half außerdem, meine Gedanken zu ordnen. Ich weiß, dass viele dem nicht folgen konnten oder wollten. Mancher mag sich gelangweilt haben. Einige leben täglich das genaue Gegenteil. Aber das stört nicht. Es ist euer Leben, es ist eure Wahl, es ist eure Art glücklich zu werden. Ich hoffe, dass niemand sich, durch das was ich tue, abgelehnt fühlt. Tatsächlich: ich lese eure Blogs ungefiltert, ohne Zurückweisung.

Daher versteht mich bitte nicht als Verfechter absoluter Wahrheit oder der besten aller Welten. Solche kann es nicht geben. Vielmehr stand zu zeigen, dass eine Verbesserung gegenüber unserer heutigen Lebensweise, mit all den kleinen und großen Sorgen, die uns täglich drücken, erreichbar ist. Nicht erst für eine ferne Zukunft, sondern heute.

Ihr wisst, dass ich bisher mein Heil in Isolation gesucht habe. Ich besitze aus leidvoller Erfahrung heraus ein Gespür für das, was Menschen einander antun und hielt es aus meinem Verständnis heraus für das beste, mich dem dauernden Kampf zu entziehen. Mancher mag das anders wahrnehmen, aber für mich ist es eine Realität des Alltags, die ich von klein auf nie hinnehmen konnte. Ich weiß nicht mehr, wer es gesagt hat, aber ein kluger Kopf meinte einst, dass es ohne Kommunikation keinen Konflikt geben könnte. Am Anfang war das Wort.

Während da wirklich sehr viel dran ist, bin ich im Laufe der Gespräche und Studien der letzten Monate zu der Einsicht gelangt, dass es Ursachen gibt, die, in mindestens zwei Schichten, tiefer als meine bisherigen Erkenntnisse liegen. Das war für mich eine Befreiung vom Moment des Zögerns. In der Folge schafft mein Handeln Brücken zwischen dem was ist und dem bisher isolierten Was-sein-könnte.

Wie schon Krishnamurti meinte, hat es wenig Wert, die Revolution auf die Straße zu tragen, bevor man den Dingen auf den Grund gegangen ist. Unweigerlich landet man da bei sich selbst. Sofern man ehrlich ist, ist jede Krise zuallererst eine Krise unseres Geistes, der Konflikte auslöst, indem er begrifflich zwischen uns und dem uns Umgebenden trennt. Daher ist auch die wahre Revolution eine Revolution des Geistes. Seiner Befreiung von Krusten aus Moral, Gewohnheiten, Erfahrungen, Meinungen, Projektionen, trennenden Denkmustern. Sind wir in der Selbstbetrachtung aufrichtig, also auch konsequent, dann ist jeglicher Konflikt aufgelöst, bevor er in der materiellen Welt spürbar wird.

Zu bemerken, dass ich selbst zum Elend beitrage, auch zu meinem eigenen Unglück; die Ursachen und langfristigen Wirkweisen meiner Handlungen zu sehen – und dann nicht das Denken zu korrigieren, das diese Handlungen hervorgebracht hat? Ich müsste mir selbst ins Gesicht spucken.

Nun gut, ich arbeite dran.
Kann mit bitte jemand ein Taschentuch leihen?

2009-07-05

Was sein muss, muss sein.

Wir leben heute in einer Gesellschaft, die auf Geld aufbaut. Und damit auf Knappheit. Denn nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage besitzt nur das einen hohen Wert, was rar ist. Gewinn lässt sich nur erwirtschaften, wenn man über knappe Ressourcen verfügt.
Dem Wirtschaftsteilnehmer wird also daran gelegen sein, sein Know-how für sich zu behalten oder durch Patente der freien Verfügbarkeit entziehen, um an den Lizenzen zu verdienen.
Die Styles von gestern müssen out sein, damit die neuen, exklusiven gekauft werden.
Ölkonzerne drosseln Fördermengen, wenn ihnen der Abgabepreis zu niedrig erscheint.
Arbeitskraft dagegen sinkt im Preis, denn durch verschärfte Rationalisierung, Robotisierung und Synergieeffekte gibt es ein Überangebot, das sich aus dem Millionenheer der Arbeitslosen speist. Knappheit dient dem, der sie erzeugt.

Geld bedeutet in diesem System Macht, denn es sichert den Zugang zu Ressourcen, die sich wiederum in Geld ummünzen lassen. Daher kommt Geld immer zu Geld, wie man so schön sagt, und darum bewahrheitet sich, dass die soziale Schere, wie bereits vor 150 Jahren von Marx geschildert, immer weiter aufklafft. Einkommen und Eigentum sind heute ungleicher verteilt, als im Mittelalter. Auf lange Sicht bezahlt die Mehrheit der Weltbevölkerung für den Wohlstand einiger weniger.

Die Beendigung der fortlaufenden Umverteilung zugunsten der ohnehin Besitzenden ist dabei keine Frage von Moral oder Ideologie. Die Ressourcen unseres Planeten sind endlich. Das Ende des Wachstums und des Wohlstands der Weltökonomie sowie der Tragfähigkeit des Ökosystems sind daher eine – wenn auch komplizierte - mathematische Funktion. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die geldbasierte Wirtschaft sich ihrer eigenen Grundlagen beraubt haben wird. Der Club of Rome sieht den point of no return während der nächsten beiden Jahrzente überschritten, gefolgt von einem nie gekannten Zivilisationsverfall Mitte unseres Jahrhunderts.

Ich weiß, dass die Mehrheit der Bevölkerung, vielleicht auch meiner Leser, den Punkt nicht sieht, um den es Zeitgeist geht. Solange die Kaufhäuser gefüllt sind, scheint es schwer zu glauben, dass sich uns bald ein völlig anderes Bild bieten wird. Das monetäre System hat uns im Bewusstsein aufwachsen lassen, es gäbe keine andere Möglichkeit der Güterversorgung als die Marktwirtschaft. Die Gleichsetzung von Versorgung, Geld und Kapitalismus findet statt, obwohl diese Ordnung eine sehr junge Entwicklung darstellt. Weil Geld immer war und heute jeden Bereich des Lebens beherrscht, wird es auch immer sein, denkt man. Money makes the world go round. Wehe es ist nicht mehr da.

Wir können den Blick angesichts überschäumenden Warenangebotes von Finanzkrise, Bevölkerungsexplosion und Umweltzerstörung abwenden.
Wir können bedauern, dass wir als Einzelpersonen zu schwach sind, dem entgegenzuwirken – und gestehen damit die Illusion von Demokratie ein.
Wir können warten, bis moralischere Unternehmensführer und ehrlichere Politiker ans Ruder kommen. Was nie geschehen wird, solange das in sich korrupte System besteht und noch Profit aus ihm herauszuschlagen bleibt.

Oder wir nutzen unser Gehirn mit all seinem Wissen und seiner Intelligenz, kreieren etwas Neues und erschaffen es mit der Kraft unserer eigenen Hände.
Wir konnten uns die Atombombe vorstellen. Hunderttausende Mitwirker haben geholfen sie zu bauen.
Wir haben Rassenschranken, Geschlechterdiskriminierung und Folter geächtet und arbeiten gerade daran, sie aus unseren Gesellschaften zu verbannen.
Es gibt keinen Grund, weshalb Millionen Menschen es nicht schaffen sollten, den Traum von Frieden, vom Ende des Hungers, der Unterdrückung und der Ausbeutung wahr werden zulassen, nachdem ihnen heute die notwendigen Konzepte und technischen Errungenschaften zur Verfügung stehen.

Warum ich diesem Plan zutraue, im Gegensatz zu allen bisherigen „Weltverbesserungsbewegungen“ die anvisierte Zukunft auch tatsächlich zu erreichen, ist, dass es nur ein „paar“ Aktivisten braucht, die den Motor anschmeißen. Der Rest der Menschheit kann weitermachen wie bisher. Die bisher vergebliche Hoffnung auf plötzliche Einsicht aller Völker und ihrer Führer angesichts bedrohlicher Krisen spielt hier keine Rolle. Denn sollte sich die ressourcenbasierte Ökonomie als erfolgreich erweisen, wird sie die Opfer des untergehenden monetären Systems aufnehmen. Sind diese Menschen erst Teil der RBE, bleiben ihnen kaum noch Möglichkeiten, die alten Fehler zu wiederholen.

Ich glaube (hier darf ich endlich mal etwas glauben, statt zu sehen oder zu erschließen), dass die erfolgreiche Implementierung einer RBE in vielen Beziehungen einen Quantensprung bewirken wird. Die Gedanken der Menschen drehen sich dann nicht mehr dauernd ums Bestandhaben im Konkurrenzkampf. Sie sind auch befreit von Trennungen, die sie behindern, das wahre Potential ihrer Mitmenschen wahrzunehmen (Der kleine Punk da mag seltsam aussehen, aber er hat trotzdem was in der Birne). Weil sie nicht mehr in unproduktiven Jobs eingespannt sind, haben sie Zeit, sich Allgemeinbildung und Spezialwissen anzueignen. Sie verpulvern keine Ressourcen mehr für nutzlose oder gar zerstörerische Aktivitäten.
Was werden sie tun? Auf der faulen Haut liegen? Hahaha!

2009-07-03

Dinge aus Gründen

Kommentar von S.: Irgendwie kommt mir dein Blog in letzter Zeit so vor wie eine Wirtschaftsvorleung und sowas Theoretisches habe ich doch schon in der Uni mehr als genug.

Auf ICQ oder einem anderen Chat kann man sich wunderbar Phrasen zuwerfen. Toll für den Smalltalk. Aber natürlich wird alles von Gehalt profan, oberflächlich und unvollkommen klingen. Auch wenn meine Hauptmotivation im LJ ist, es einmal für mich selbst auszuformulieren, stehen die Einträge auch für Leute wie dich zur Verfügung, die sich fragen, wovon zur Hölle ich eigentlich rede.

Wenn ich schreiben könnte wie Daniel Quinn, dann hätte ich lieber einen Roman im Stile von Ismael erzählt. Sobald du diesen gelesen hast, ohne ihn zurückzuweisen, wirst du verstehen, was mich bewegt und du wirst auch verstehen, weshalb ich meine "Wirtschaftstexte" als die persönlicheren unter meinen Einträgen betrachte - nicht den Smalltalk über Beruf, Wetter, Essen, Gefühle, Meinungen, Musik und all das andere, was man sich als "sozialer" Mensch so mitteilt. In diesem Sinne bin ich kein sozialer Mensch, sondern ein einzelgängerischer Kopfmensch, der sich gelegentlich amüsiert, um sich für einen Moment der Realität zu entziehen.

Ich lese gerne Geschichten, bei denen Charaktere und Schreibstil Nebensache sind. Die Idee ist es, die zählt. Und so schreibe ich auch. In vollem Bewusstsein, dass ich die meisten Leser langweile oder gar nerve. Sie wollen meine Gedanken verstehen oder sie können eben nicht. Für mich ist beides ok, weil Zustimmung oder Ablehnung irrelevant sind. Ich bin kein Guru, der seine Daseinsberechtigung aus der Gegenwart von Jüngern zieht. Ich frage mich. Wer ebenfalls Fragen hat, ist mir willkommen.

Wohin mit all der Kraft?

Dass die ressourcenbasierte Gesellschaft ein arbeitsfähiges Modell ist, muss sie erst noch beweisen. Sie hat große Hürden zu überwinden.
Da ist zum einen der Bereich der fehlenden Erfahrungen. Das Misstrauen der Menschen gegen Unerprobtes ist groß. Dem gegenüber steht eine jahrtausendealte Tradition monetärer Systeme. Gerade heute, in Zeiten einander jagender Krisen, zeigt das Leben seine hässlicheren Seiten. Trotzdem besteht eine unterschwellige Furcht vor dem Unbekannten. Probleme, die man kennt, sind einem lieber.
Zum anderen hat das Establishment (als solches bezeichne ich jenen Personenkreis, der in überproportionalem Maß von Marktmechanismen profitiert) nicht das geringste Interesse an Veränderungen, die seine Machtposition untergraben.
Bereits jetzt, im Anfangsstadium, formiert sich Widerstand. Diffamierung, ungerechtfertigte Gleichsetzungen, Sperrung, Ignorierung sollen verhindern, dass The Zeitgeist Movement weiter an Boden gewinnt.

Hat die Bewegung überhaupt eine Chance, ihre Vorstellungen in den Industriestaaten umzusetzen?
Fragt man Mitglieder, sehen die es meist ähnlich wie ich. Aus politischen, wirtschaftlichen und strategischen Gründen kann das marktwirtschaftliche System nicht zulassen, in Europa oder Nordamerika Boden zu verlieren. Wohl gibt es hier aufgrund des Bildungsstands mittlerweile sehr viele Menschen, die die paradoxen Behauptungen sogenannter Experten durchschauen. Aber es wäre allein wegen der Gesetzeslage unmöglich, auch nur eine Modellgemeinschaft in Europa einzurichten. Zwangsanbindung an Strom, Kanal- und Straßennetz, Zwangsversicherungen, Bauvorschriften und Grundsteuer verhindern dies in einem zentralen Punkt: der Benutzung von Geld.

Die erste Gemeinschaft könnte z.B. irgendwo auf der Südhalbkugel, fern von Kapitalinteressen, eine neue Stadt gründen. Einige Quadratkilometer Land müssten gekauft werden, Solarpaneele, etwas Baumaterial. Es wäre ein Sich-freikaufen aus dem System, um fortan die meisten Dinge selbst herzustellen. Bei den Bewohnern der Stadt würde es sich um engagierte Zeitgeistanhänger handeln, die ihr altes Leben hinter sich lassen, um etwas neues auszuprobieren. Ich würde sie Idealisten nennen, wenn dieses Wort nicht mit den Beigeschmack von Realitätsverleugnung besäße. Sie wissen, worauf es ankommt, sind also gut darauf vorbereitet, alte Verhaltensmuster schnell abzulegen.
Ähnlich wie in einer klassischen Kommune würden sie unentgeltlich ihre Arbeitskraft einsetzen, um Infrastruktur und erste Wohneinheiten zu bauen. Lebensmittel- und Energieversorgung würden wohl vordringlich behandelt. Ihre „Entlohnung“ bestünde in freiem Zugriff auf alles Erwirtschaftete. So bringen sie die RBE überhaupt erst in Gang.

Sofern die Modellstadt funktioniert, wird sie Menschen aus dem Umland anziehen, wird wachsen und wird weitere Zeitgeistgruppen ermutigen und unterstützen, ihr eigenes Projekt voranzutreiben. Weitere Menschen werden darauf aufmerksam werden. Wo Perspektivlosigkeit sie aus kapitalistischen Siedlungen vertreibt, werden sie willig sein, etwas Neues zu wagen. Die schon in vollem Schwung befindliche RBE wird verhindern, dass alte Gewohnheiten bei diesen meist unvorgebildeten Personen lange Bestand haben.

Die auf diese Weise wachsende Bewegung wird so lange Leute und deren Geld aus den monetär regierten Gebieten abziehen und so lange Land aufkaufen, bis die kapitalistischen Staaten kollabieren. In der Zwischenzeit wird es ihr Ziel sein, Drittweltländer aus der Schuldenfalle zu befreien, indem sie deren Lebensgrundlagen verbessert (z.B. durch frei zugängliche Technik) und damit Eigenständigkeit und soziale Sicherheit erhöht, wie es Venezuela unlängst geschafft hat. Möglicherweise gelingt es damit, erstmals auch in der Fläche Fuß zu fassen.

Je mehr kreatives Potential sich sammelt und je mehr Ressourcen The Venus Project zur Verfügung stehen, desto schneller steigt der Grad der Mechanisierung. Etwa zehn Jahre nach Gründung dürfte in den RBE-Zonen maximaler Wohlstand und Freiheit bei minimaler Beschäftigung und Verwaltung erreicht sein. Die einzigen Hindernisse auf dem Weg zu einer weltumspannenden Zivilisation könnten nur ein frühzeitiger Zusammenbruch des Ökosystems oder ein Weltkrieg sein.

2009-07-02

Trennscheiben und Spaltpilze

Wo Knappheit verschwindet, wird Geld verschwinden. Daher wird die Macht, die Geld über Ressourcen verleiht, ebenfalls verschwinden. Und folglich gibt es keine Konkurrenz mehr, keine widerstreitenden Interessen. Die Macht, die Menschen über Menschen anstreben, um den eigenen Wohlstand zu sichern oder um „die Ordnung“ im Sinne der Allgemeinheit zu erhalten (wie wir Staatlichkeit heute verstehen), wird aufgelöst. Es gibt keinen Hebel mehr, mit dem wir Mitmenschen unter Druck setzen können. Politik oder Regierungsarbeit zu betreiben wäre gegenstandslos, weil ihre Tätigkeitsfelder verschwinden. Zwecklos, weil sich die Gesellschaft selbst regelt. Wirkungslos, weil sie über keine Druckmittel mehr verfügt.

Die Ressourcen des Planeten gehören allen seinen Bewohnern. Wenn wir als Gattung überleben wollen, müssen wir die vielfältigen Spaltungen überwinden, welche den Kern des Konflikts in sich tragen. Wir müssen außerdem anerkennen, dass unbegrenztes Wachstum auf einer begrenzten Welt mathematischer Blödsinn ist. Praktisch gesehen illusorisches, unerfüllbares Wunschdenken. Weltfremd sollten wir auch nicht mehr in Bezug auf unsere biologischen und geistigen Eigenschaften sein. "Böse" Gene, die Schadverhalten steuern, wurden bisher nicht gefunden. Ich pflegte mit Johann Nestroy zu sagen, dass der Mensch an sich gut sei, aber die Leute einfach nur Gesindel. Die Art, wie sie aufwachsen, welchen Einflüssen sie ausgesetzt und welchen materiellen Zwängen sie unterworfen sind, bestimmt ihr Verhalten: egoistisch, rücksichtslos konkurrierend, ohne Weitblick. Wir müssen uns eingestehen, dass wir Potential haben. Also imperfekt sind.

Mitbestimmung in einer ressourcenbasierten Gesellschaft wird schon sehr bald keiner Wahlen mehr bedürfen. Entscheidungen werden mithilfe möglichst umfassender Informationssammlungen getroffen. Fakten, nicht Meinungen, Hoffnungen oder Interessen. Ein Computer kann mehr Daten verarbeiten als ein Mensch. Er tut dies schneller und er ist vor allem unparteiischer.
Die Freiheit eines Menschen, seinen Bedürfnissen entsprechend Güter und Dienstleistungen abzurufen, ohne bürokratischen Aufwand an Forschungsprojekten teilzunehmen, Vorschläge in die EDV-gesteuerte Ressourcenverwaltung einzubringen etc. geht dagegen weit über das hinaus, was Otto Normalverbraucher heute zugestanden wird.

Wir sind heute technisch in der Lage, Knappheit auf globaler Ebene auszumerzen. Wir sollten das nicht nur aus humanen Gründen tun. Wir müssen! Um zu verhindern, dass der im Kapitalismus verankerte Konkrurenzkampf ausgetragen wird, bis der letzte Baum gefällt und die Erde unbewohnbar gemacht worden ist.
Noch nie hat der Mensch ein solches Projekt versucht. Eines, das jede bekannte Gleichung, jeden Mechanismus, jede Institution auf ihren Zweck und ihre Wirkung untersucht, um eine Gesellschaft zu gründen, die keiner der vorangegangenen ähnelt.

Wohl bleiben die Bedürfnisse des Menschen gleich: Nahrung, Schlaf, Fortpflanzung, Sicherheit, Freiheitsdrang, Genuss etc. ändern sich nicht und müssen auch nicht repressiv zurückgedrängt werden. Es müssen in jeder Gemeinschaft Abläufe gefunden werden, die ihre Befriedigung gewähren, sonst ist diese zum Scheitern verurteilt. Daran sind bisher alle Systeme von den Jäger-/Sammler-Sippen über Feudalismus und Realsozialismus zerbrochen. Das wird in den nächsten Jahrzehnten auch Demokratie und Marktwirtschaft treffen, welche durch ihre inneren Abläufe den Wohlstand der Allgemeinheit dem einer immer kleiner werdenden Gruppe opfern, ohne Rücksicht auf Verluste.

Unser Ziel ist es, eine intelligente Gesellschaft zu gestalten. Eine, die möglichst wenig Angriffsfläche für menschliche Schwächen bietet. Jedoch nicht, indem sie diese Schwächen unterdrückt, straft oder stigmatisiert. Sie schafft Voraussetzungen, die das Entstehen von Fehlverhalten verhindern oder, so es doch vorkommt, ins Leere laufen lässt.
Die vielfältigen Teilungen die wir erfunden haben, in Arme und Reiche, in Schwaben und Friesen, in Schiiten und Sunniten, Bauern und Intelligenzler, Schwarze und Weiße, Frauen und Männer, Mensch und Umwelt und unzählige mehr, dürfen künftig keine Rolle mehr spielen, wenn es darum geht, das Leben auf diesem Planeten langfristig zu sichern. Die von The Zeitgeist Movement angestrebte Gemeinschaft ist eine, die das Ökosystem einbezieht und die über das bloße Tötungsverbot hinausgeht. Ihre innere Logik gebietet, dass sie alle Lebensformen aktiv bei der Erhaltung ihres Daseins unterstützen muss.

So illusorisch sich das anhört – weil die Geschichte keine Beispiele dafür kennt – so real bereiten heute tausende von Menschen den Übergang vor, erfinden technisches Gerät, entwerfen Baupläne, organisieren Zusammenarbeit in der Absicht, ein funktionierendes Alternativmodell aus dem Boden zu stampfen.
Bereits in der Entstehung der neuen Gesellschaft müssen sie beweisen, dass es ohne Geld, ohne Politiker, ohne Zwangsmaßnahmen geht.
Wie man sich den Übergang praktisch vorstellt, schildert der nächste Eintrag.